GESUNDHEITSZENTRUM GELSTERTAL

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Wie halten sich Ärzte während der Erkältungszeit gesund?

Samstag, 27. Januar 2018 17:55

Husten, Niesen und noch mehr Husten. Bei der typischen Geräuschkulisse in der Winterzeit in unseren Wartezimmern kann man sich schon fragen: Wie schaffen es Mediziner, den Winter gesund zu überstehen? 

Bis zu 200 Patienten kommen pro Tag in die einzelnen Standorte des Gesundheitszentrum Gelstertal. 

Bei Infektwellen werden wir Ärzte auch krank, aber meist erst am Ende. Wahrscheinlich liegt das daran, dass man sich als Ärztin oder Arzt innerhalb der Krankheitswelle nicht erlauben darf, krank zu werden und auszufallen. Da hält sicherlich in irgendeiner Arzt und Weise auch die eigene Psyche dagegen. Wenn der größte Ansturm durch ist, bricht häufig bei uns selbst der Infekt aus.

Wichtig ist: immer auf Hygiene achten!

Vor und nach jedem Patienten sollten die Hände desinfiziert werden, je nach Schwere der Erkrankung auch etwas länger. In der Infekt-Stoßzeit wird auch bei uns häufig auf den Händedruck verzichtet. 

In jedem Zimmer sowie am Eingang zum Wartezimmer finden sich Desinfektionsspender, die genutzt werden können. 

Eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen ist gut fürs Immunsystem. Wer jetzt meint, er könne statt Apfel und Paprika einfach Vitamintabletten schlucken, irrt. Allerdings können Nahrungsergänzungsmittel eine gute Unterstützung im Infekt bieten.

Weiterhin wichtig: Grippeimpfung

Wir schützen nicht nur uns Ärzte und unser Personal vor einer Ansteckung sondern indirekt auch die Patienten, die noch nicht alt genug für eine Impfung sind.

In Deutschland wird Ärzten und medizinischem Personal generell nahegelegt, sich gegen die Grippe zu impfen, damit Patienten vor einer möglichen Ansteckung geschützt sind. Des Weiteren rät die Ständige Impfkommission Schwangeren, allen ab 60-Jährigen sowie Menschen mit chronischen Krankheiten sowie bei Berufsgruppen, die eine erhöhten Kontakt zu Menschen haben zur jährlichen Grippeimpfung.