GESUNDHEITSZENTRUM GELSTERTAL

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Diabetes mellitus


Es gibt verschiedene Formen des Diabetes mellitus:

Diabetes Typ 1

Diabetes Typ 2

Schwangerschaftsdiabetes

Sonstige Diabetes Formen



Ursachen für den Diabetes mellitus Typ 1 sind sowohl erbliche Faktoren als auch Umweltfaktoren. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 3-5% wird die Erkrankung von einem Elternteil auf ein Kind vererbt. Sind beide Eltern an Typ-1-Diabetes erkrankt, steigt das Risiko auf 10-25%.


Ursachen für den Diabetes mellitus Typ 2 sind mehrere erbliche und nicht-erbliche Faktoren. Genetisch bedingt als auch durch Übergewicht, Fehlernährung und Bewegungsmangel sprechen die körpereigenen Zellen weniger auf Insulin an. Weiterhin wird die Insulinausschüttung reduziert. Neben der genetischen Grundlage wird ein Typ 2 Diabetes gefördert durch:


· Fehlernährung

· Übergewicht

· Bewegungsmangel

· Zigarettenrauchen

· Bluthochdruck

· höheres Lebensalter


Bei der Schwangerschaftsdiabetes treten im Verlauf Hormonumstellungen auf, die zu einem erhöhten Insulinbedarf führen und damit einen erhöhten Blutzucker verursachen.


Zu den sonstigen Diabetesformen zählen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sowie Krankheiten, die zu einer genetischen Störungen führen. Auch Medikamente können ursächlich für die Erkrankung sein.


Ohne Behandlung oder bei unzureichender Einstellung des Blutzuckers kommt es zu einer Reihe von Fehlfunktionen bis hin zum Versagen verschiedener Organe. Beim Typ 1 Diabetes kommt es ohne rechtzeitige Behandlung innerhalb weniger Wochen zu Gewichtsverlust, Unwohlsein, häufigem Wasserlassen, schnellerer und vertiefter Atmung und Veränderungen im Säure-Basen-Haushalt (d.h. der Mineralsalze in Blut und Zellen) des Körpers.


Die Folgeerkrankungen des Diabetes lassen sich hinauszögern, wenn der Diabetes und seine Begleiterkrankungen richtig behandelt werden. Bei der Behandlung des Diabetes mellitus werden verschiedene Ziele angestrebt: Bewegung steigern, Ernährung umstellen, Lifestyleänderung, Blutzuckerwerte um den NOrmwert einstellen.


Folgeerkrankungen können sein: Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Adipositas, Gallensteine, Nieren-, Augen- und Nervenschädigungen, Kardiomyopathie und vieles mehr.


Die Therapie besteht aus vielen Bausteinen:

vieles kann der PAtient selber tun: Bewegung steigern, Normalgewicht anstreben (BMI 19-25), zuckerarm und ausgewogen ernähren, fettarme Ernährung, mögliche Folge oder Begleiterkrankungen streng einstellen (Blutdruck)

Medikamente unterstützen die oben genannten Therapien. Eine regelmäßige Blutkontrolle bzgl. HBA1c und BZ ist zu empfehlen. Gewisse Medikamente machen eine regelmäßige BZ-Messung notwendig.